DER KLEINE KÜCHENTISCH AUS HOLZ

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Die Geschichte meines ersten Telefontrainings

In den Jahren 2001 bis 2002 war ich total pleite. Stand mit rund 20 Mio. Euro Verbindlichkeiten vor den Trümmern einer im Kern hochprofitablen Geschäftsgründung. Selbst der heute bereits verstorbene Medienmogul Leo Kirch (Gründer und Inhaber von PRO7/SAT1) hatte 1999 immerhin 37 Mio. DM in mein Startup investiert. Doch das Leben hatte andere Pläne. Sowohl für mein Startup und so auch für mich selbst. Ich war also derart pleite, dass ich noch nicht mal die Tinte kaufen konnte, die den Füller hätte gefüllt, um das Wort “Pleite” aufzuschreiben.

Damals kannte ich schon meine heutige Frau. Nach vielen verbitterten Versuchen, in dem für uns
neuen System der Bundesrepublik klarzukommen, fand ich in der Krise meine Bestimmung.

Ich weiß es noch wie heute. Meine Frau und ich saßen an einem kleinen Küchentisch aus Holz, als wir uns fragten: “Wie soll es denn jetzt weitergehen?” Sie hatte keinen Bock mehr als Lehrerin zu arbeiten in diesem System, es hat sie angeekelt. Spontan unterbreitete sie mir den Vorschlag: “Du kannst doch so gut quatschen. Du bist total schmerzbefreit. Und ein verdammt guter Verkäufer bist du schließlich auch!”

„Ja”, antwortete ich, “das ist nicht nur meine Ressource, denn die verbraucht sich, sondern da bin ich voll in meinem Potenzial!“ Sie schlug mir vor: “Schreib doch Reden! Es gibt immer Leute, die irgendwelchen Rednern zu hören. Oder verkaufen! Du kannst doch jedem alles verkaufen. Drehst das Wort im Mund um, kannst sie einlullen, die Menschen machen alles, was du sagst. Scheinbar musst du nur den Raum betreten und irgendwie läuft das dann. Mach doch was aus diesen Gaben!”

Nachdenklich machte ich mich auf die Suche. Über Google gab ich: “Redner” und “Speaker” ein. Die Bezeichnungen “Überzeugungstrainer” und “Verkaufstrainer” tauchten auch mit auf. Das war das erste Mal, als ich damit in Berührung kam.

Dann bin ich auf Klaus Fink gestoßen, schaute mir seine Webseite an und staunte: “Boah, die kriegen Geld fürs Labern!” Es ging darum, wie man redet, wie man am besten verkauft. Ich wusste gar nicht, dass das als Berufsbild existiert! Dann dachte ich mir, ich frag mal meinen Freund, der damals
Geschäftsführer eines Immobilienfonds war. “Hey, deine Leute müssen doch verkaufen!?”

Schließlich lebt man nicht von dem, was man herstellt, sondern von dem, was man vertickert. “Wie macht ihr das? Welche Probleme treten im Alltag auf? Wie entwickeln sich die Vertriebler weiter? Gibt es überhaupt einen Bedarf an Verkaufsschulungen?” Er antwortete: “Ja, aber das müssen sie sich selber organisieren. Wer nicht gut ist, fliegt und wer gut ist, hat sich im freien Markt Seminare gekauft.” Ich verstand, dass die Verkäufer darauf angewiesen sind, diese Fähigkeiten zu erlernen. Spontan sagte ich: “Komm, gib mir mal die Telefonnummern der Verkäufer! Ich ruf die mal an. Ich kann gut quatschen, ich kann gut verkaufen.

In der Zeit von 1990 bis 2002 war ich selbstständig und hab ständig zum Hörer gegriffen.” Daraufhin erzählte er mir: “Die meisten bekommen Panik, wenn sie ein Telefon sehen, vergessen ihre Texte und meiden die Kaltakquise wie der Teufel das Weihwasser.”

“Super, dann werde ich ihnen anbieten, gemeinsam zu telefonieren.” Mit den Kontakten meines Freundes hatte ich dann rasch sechs Immobilienmakler aus dem Bereich Finanzdienstleistungen zusammen. Ich habe in Berlin in einem Hotel einen Raum mit Konferenztelefon auf dem Tisch angemietet. Ich sagte sinngemäß Folgendes: “So Jungs, ich hab so ein Seminar noch nie gemacht, aber ich habe Ahnung, wie man Termine bekommt.”

Ohne zu wissen, wie man es macht. Ich habe es einfach frei Schnauze vorgemacht. Beim ersten Kontakt, einem Apotheker, habe ich direkt einen Termin zur Immobilienpräsentation von Eigentumswohnungen bekommen, die der Steuerersparnis dienen. Es lief gut. Ich bemerkte, wie sie immer lockerer wurden, je mehr wir zusammen telefonierten. Einem Teilnehmer gab ich Tipps mit auf dem Weg, ohne, dass ich auch nur die geringste Ahnung hatte.

Einfach aus dem Bauch heraus und das hat sie bestärkt. Die haben an dem ganzen Tag so viel Spaß gehabt, so fühlte es sich für mich jedenfalls an. Am Ende sagte ich: “Jungs, es ist 18 Uhr, der Tag ist um. Gebt mir, was ihr wollt!” Jeder von ihnen hat mir einen Hunderter auf den Tisch gelegt. An einem Tag hatte ich 600 Euro fürs Labern bekommen!

Das war mein erstes Kaltakquise Seminar und der Beginn von dem, was ich noch heute bin.

Im April 2015 habe ich die letzte Rate von 50.000,- Euro an einen der Gläubiger gezahlt. Ein Problem mit der SCHUFA hatte ich trotzalledem nie. Ich bin sauber geblieben. Die ganzen Jahre.

Ich bin meinem Leitbild stets treu geblieben. Wer gut verkaufen kann, muss sich nie wieder Sorgen um das liebe Geld machen! Selbst wenn er wie ich einmal über 40 Mio. in den Sand gesetzt hat und mit einem 20 Mio. Euro großen Berg voller Schulden zurück bleibt. Er vierdient es sich einfach zurück.

Heute bin all diese alten Schulden los und führe seit 2015 ein Leben, wie ich es mir schon immer erträumt habe. Es fehlt uns an nichts. Meine Frau und ich sind dankbar für jeden Tag, den wir gesund und erfüllt gemeinsam mit unserer Familie, unserem Team und unseren glücklichen Kunden in Frieden und Kooperation genießen dürfen.

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