Bits and Pieces: Neues aus der Welt des Verkaufens

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FAHRZEUGVERTRIEB DIGITALISIERT Porsche hat sein Onlinebusiness ausgebaut und gemeinsam mit den 88 deutschen Porsche Zentren einen eigenen digitalen Vertriebskanal für sofortverfügbare Neu- und Gebrauchtfahrzeuge eröffnet. Kunden können dort die wesentlichen Schritte zum Kauf oder Leasing eines Fahrzeugs online erledigen, unabhängig von Zeit und Ort. Lediglich die Legitimation des Kunden und der finale Vertragsabschluss erfolgen zunächst weiterhin im Porsche Zentrum. „Kunden bewegen sich heutzutage wie selbstverständlich zwischen der digitalen Welt und dem physischen Handel – unser neuer digitaler Marktplatz entspricht diesem Bedürfnis und macht das Erlebnis des Fahrzeugkaufs damit noch einfacher und komfortabler“, erklärt der Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der Porsche AG, Detlev von Platen, und kündigt an: „Wir werden unser digitales Ökosystem insgesamt weiter ausbauen und neben Fahrzeugen auch Porsche-spezifische Mobilitätsprodukte und -services weltweit anbieten.“ Indem der Kunde die wesentlichen Schritte eines Fahrzeugkaufs online erledigen kann, gestalte sich auch der finale Vertragsabschluss beim Händler deutlich einfacher und schneller. Bereits zum Start des digitalen Vertriebskanals waren mehr als 4.000 sofort verfügbare Neuund Gebrauchtfahrzeuge online bestellbar. Nach dem Start in Deutschland beginnt im Jahr 2020 der europaweite Rollout.

SMART CITY AWARDS
Deutschlands digitalste Städte sind bei einer Preisverleihung auf der Smart Country Convention in
Berlin mit den Smart City Awards 2019 ausgezeichnet worden. Der Digitalverband Bitkom würdigt damit die besten Platzierungen im Smart City Index,
dem Digitalranking aller 81 deutschen Großstädte
(mindestens 100.000 Einwohner). Ausgezeichnet
wurden die Top 10 der Gesamtwertung sowie die
Bestplatzierten in den fünf Kategorien Verwaltung,
IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität, Gesellschaft. Mit dem Smart City Index will
Bitkom den Städten eine Vergleichsgrundlage für
ihre eigenen digitalen Aktivitäten geben, Erfolgsbeispiele aufzeigen und sie so bei ihren Digitalisierungsbemühungen unterstützen. „Wo aktuell noch
Lethargie herrscht, wollen wir mit dem Smart City
Index wachrütteln“, sagt Bitkom-Präsident Achim
Berg.

DEUTSCHE UNTERNEHMEN ZÖGERN
BEI PLATTFORMEN
Amazon, Youtube, Spotify, Alibaba und Co. verändern derzeit die Welt, viele Unternehmen in
Deutschland stehen den digitalen Plattformen
jedoch skeptisch gegenüber. Das ist zumindest
das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 500 Unternehmen in Deutschland mit 20 oder mehr Mitarbeitern. Demnach geben zwar 45 Prozent an,
dass sie digitale Plattformen eher als Chance
für das eigene Unternehmen sehen, zugleich
halten aber 30 Prozent sie für ein Risiko. Jedes
fünfte Unternehmen (22 Prozent) misst digitalen Plattformen sogar keine Bedeutung für das
eigene Geschäft zu. Zum Vergleich: 96 Prozent
halten ganz allgemein die Digitalisierung für
eine Chance für das eigene Unternehmen, nur
3 Prozent sehen in ihr ein Risiko. Weitere Studienergebnisse: Eine große Mehrheit (84 Prozent) der Unternehmen fordert, dass die Politik
den Aufbau deutscher und europäischer digitaler Plattformen fördern sollte. Als konkrete
politische Maßnahmen werden europaweit
einheitliche Regeln sowie mehr Rechtssicherheit für digitale Plattformen gefordert.

Top 10 der Gesamtwertung
1. Hamburg
2. Karlsruhe
3. Stuttgart
4. Berlin
5. München
6. Heidelberg
7. Bonn
8. Köln
9. Dortmund

WIE SIEHT ERFOLGREICHES
E-MAIL-MARKETING AUS?
Die Fokusgruppe E-Mail im Bundesverband
Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. hat 252
E-Mail-Marketing-Experten zur Wirkung von
E-Mails in der Customer Journey befragt.
Demnach lässt sich E-Mail-Marketing besonders
gut mit Social-Media-Maßnahmen kombinieren, 44 Prozent sind zumindest dieser Ansicht.
22 Prozent sagen aus, dass Native Advertising/
Content Marketing die beste Ergänzung zu EMail darstellt. Ebenfalls 22 Prozent sehen Print
als sinnvollste Begleitung an und 17 Prozent setzen auf Search-Maßnahmen in Kombination mit
E-Mail. Die wichtigsten Ziele im E-Mail-Marketing sind der Studie zufolge „Kundenbeziehung
aufrechterhalten“ (88 Prozent) und „Aufmerksamkeit für die eigene Marke schaffen“ (81 Prozent). 65 Prozent der Befragten nennen „verlorene Kunden zurückgewinnen“ als wichtiges Ziel.
Nur für 52 Prozent ist „Traffic generieren“ zentral.
E-Mail-Marketing sei in erster Linie ein Kundenbindungs-Tool, unterstützt aber auch Branding
und den Vertrieb. „Die befragten E-Mail-Manager messen dabei dem Abverkauf eine besondere Rolle zu, denn die relevanteste Messgröße
für den Erfolg einer E-Mail-Kampagne ist die
Anzahl der erzielten Transaktionen“, erläutert
Romain Vallé (United Internet Media), stellvertretender Vorsitzender der Fokusgruppe E-Mail im
– 07 –
BVDW. So geben 42 Prozent der Befragten an,
dass Bestellungen, Leads und Conversion Rate
die höchste Relevanz bei der Auswertung einer
Kampagne ausmachen. Auf Platz zwei folgt die
Klickrate mit 21 Prozent. 19 Prozent nennen die
Öffnungsrate als wichtigste Messgröße. Alle Ergebnisse der Studie sind unter www.bvdw.org erhältlich.

DRITTES BÜROKRATIEENTLASTUNGSGESETZ
Das von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vorgelegte dritte Bürokratieentlastungsgesetz
(BEG III) wurde vom Deutschen Bundestag verabschiedet. „Mit dem dritten Bürokratieentlastungsgesetz entlasten wir die Wirtschaft um mehr als
1,1 Milliarden Euro pro Jahr. Das ist ein großer Erfolg
für den Bürokratieabbau und zentraler Baustein
meiner Mittelstandsstrategie. Wir geben Unternehmen durch den Abbau von Bürokratie mehr
Luft zum Atmen, damit sie sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können. Besonders freuen
mich die Entlastungen für Gründerinnen und
Gründer, die künftig nur noch viermal statt wie
bisher zwölfmal pro Jahr ihre Umsatzsteuervoranmeldung vornehmen müssen“, erklärt Altmeier.
Weitere zentrale Bestandteile des BEG III sind die
deutlich kostengünstigere Archivierung elektronisch vorliegender Steuerunterlagen, der Wegfall
der „gelben Zettel“ zur Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit und digitale Alternativen zu den papierhaften Meldescheinen im Hotelgewerbe.

MENSCHLICHE SUCHANFRAGEN
Präzise Antworten in Sekundenbruchteilen: Google hat mit BERT (Bidirectional Encoder Representations from Transformers) ein Update seines Algorithmus vorgenommen, das in seiner Auswirkung so groß sein soll wie die Einführung von RankBrain vor fünf Jahren. Laut Google handelt es sich bei dieser
Veränderung sogar um einen der größten Sprünge in der Suchmaschinenentwicklung überhaupt. BERT, das sich zunächst auf etwa zehn Prozent der
englischsprachigen Suchanfragen auswirkt, soll menschliche Sprache besser
verstehen können als der bisherige Algorithmus. Besonders die Beziehung
der Wörter untereinander und ihre Verbindung durch beispielsweise Präpositionen wurden von dem bisherigen Suchalgorithmus außer Acht gelassen.
Ganz konkret soll BERT dabei helfen, dass Nutzer ihre Anfragen zukünftig auf
eine natürlichere Weise stellen können und dementsprechend auch der Content, der gerankt wird, andere Merkmale aufweisen sollte. Laut Google werden
rund 15 Prozent aller täglichen Suchanfragen zum ersten Mal gestellt. Zudem
werden die Suchanfragen der menschlichen, realen Kommunikation immer
ähnlicher – auch bedingt durch technische Entwicklungen wie Voice Search.
Daneben werden Suchanfragen immer
länger. Google arbeitet deshalb schon
seit vielen Jahren an neuronalen Netzwerken, die in der Lage sind, komplexe
Suchanfragen noch besser zu verstehen.
Laut Google handelt es sich bei BERT
um einen der größten Sprünge in der
Suchmaschinenentwicklung überhaupt.

ZEHNMAL GOLD BEIM EFFIE GERMANY
Seit 1981 wird der Effie vom Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA
für Effektivität in der Marketingkommunikation vergeben. In diesem Jahr wurden zehn Einreichungen mit einem goldenen Effie ausgezeichnet: sechs Einreichungen für Verbraucherwerbung (B-to-C), drei aus der Kategorie Business-toBusiness (B-to-B) und eine beim Health Effie. Die Agentur Thjnk und der Kunde
IKEA erhalten sogar zwei goldene Effies, zum einen mit der Aktivierungskampagne „Kein Platz für Stress“, zum anderen mit „Eine deutsch-schwedische Liebesgeschichte“. Gold gibt es außerdem für die Employer-Branding-Kampagne
„Das gerettete Fest“ von der Agentur Aufbruch für die Deutsche Post DHL Group
und Scholz & Friends für die „Die VHV: ein Case als Lehrstück darüber, was Werbung so kann“. „Highlight the remarkable“ von DDB Germany für Stabilo Boss
aus der Kategorie Highlight und die PR-Kampagne „Catapult Air – im hohen Bogen nach Sylt“ von Philipp und Keuntje (PuK) für Sylt Marketing werden ebenfalls mit goldenen Effies ausgezeichnet. Reinsclaassen verdient sich Gold mit
der Aktivierungskampagne „Zach King“ für Lexoffice, Saatchi & Saatchi mit der
Einführungskampagne für „Åke Approved“ der Vaillant Wärmepumpen sowie
Rosenbauer Solbach (Markenkampagne „Ton schafft mehr“ für Wienerberger). Der goldene Health Effie
geht an „Life Lolli“ von BBDO für die
Knochenmarkspenderzentrale Universitätsklinikum Düsseldorf. Dieses
Team konnte dann schließlich auch
am 14. November in Frankfurt beim
Effie Kongress die Grand Jury überzeugen und erhielt dort den Grand
Effie überreicht.

WAS GIBT’S NEUES?
Wie jedes Jahr bringt auch 2020 wieder viele
Änderungen und reichlich Neues. So bekommen Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter bzw. bei Erwerbsminderung mehr Geld – dabei wird nicht
nur Erwachsenen 1,88 Prozent mehr ausgezahlt
– auch Kinder und Jugendliche bekommen
mehr. Außerdem wird ab dem 1. Januar Arbeit
besser bezahlt: Der gesetzliche Mindestlohn
steigt von 9,19 Euro auf 9,35 Euro an. Damit einher geht eine Erhöhung des Kinderzuschlags,
mit dem einkommensschwache Familien unterstützt werden. Zudem wird der Kinderfreibetrag um 192 Euro je Kind erhöht. Neu ab 2020 ist
auch eine Pflicht für Haushalte mit einem jährlichen Stromverbrauch von mehr als 6.000 Kilowattstunden: Hier muss ein sogenanntes intelligentes Messsystem eingebaut werden. Dieses
erfasst nicht nur den Verbrauch, sondern übermittelt die Daten auch digital an den Stromversorger und den Netzbetreiber. Im gewerblichen
Bereich müssen ab 2020 alle elektronischen
Kassensysteme, die in Betrieben verwendet
werden, dem zuständigen Finanzamt gemeldet
werden. Bereits vorhandene Kassen müssen bis
spätestens Ende 2020 dem Finanzamt mitgeteilt werden. Die Ausbildungen zum Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger sowie
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger waren
bislang eigenständig. Ab nächstes Jahr werden
diese Berufe in einer generalisierten Ausbildung
zur „Pflegefachfrau“ oder zum „Pflegefachmann“ erlernt. Eine Änderung gibt es schließlich
noch für den Pkw-Verkehr: Um den Klimazielen
gerecht zu werden, dürfen ab dem 1. Januar
2020 zugelassene Neuwagen nicht mehr als 95
Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen.

INSTAGRAM: DIE 10
REICHWEITENSTÄRKSTEN STARS
Unter Facebooks Führung hat sich Instagram
weiterentwickelt und für nicht wenige Nutzer ist die
Präsenz auf dieser App ein Fulltime-Job: Influencer
geben per Bild oder Video Einblicke in ihr Leben
und begeistern so Millionen Nutzer, die ihnen folgen.
Wenn eine solche Masse an Menschen in einem Kanal erreicht werden kann – und Nutzerzahlen stetig ansteigen –, werden Marketing-Abteilungen schnell
hellhörig. Daher sind auch zahlreiche Unternehmen
Fan der App geworden, um hier ihre Zielgruppe zu
erreichen. Das Onlinemarketing-News-Portal onlinemarketing.de trägt daher regelmäßig die erfolgreichsten Accounts auf der Plattform zusammen.
Deutschland macht dabei seinem Namen als Fußballnation alle Ehre, denn die Mehrheit der Accounts
stammen von Profi-Balltretern. Lediglich WebvideoProduzentinnen Lisa und Lena sowie Bibi sind als
Nicht-Fußballer in den Top 10 zu finden, genauso
wie Heidi Klum – sie war zwar immer präsent in den
Medien, verzeichnete aber erst zuletzt knapp sieben
Millionen Follower.

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